Die Kyffhäuser-Kaserne in Bad Frankenhausen
Kyffhäuser-KaserneSeit dem 03.10.1990 ist Bad Frankehausen Garnisonsstadt der Bundeswehr und damit „militärisch Heimat“ von etwa 1600 Berufs- und Zeitsoldaten sowie Grundwehrdienstleistenden.

Die Kyffhäuser-Kaserne bietet zudem ca. 300 zivile Arbeitsplätze und wirkt sich somit auch positiv auf die Region rund um den Kyffhäuser aus.

Die Soldatinnen und Soldaten wurden von Anfang an gerne gesehen und von der Bevölkerung als Staatsbürger in Uniform mit Sympathie aufgenommen.

Hier, am Fuße des geschichtsträchtigen Kyffhäuser Denkmals, kommen Soldatinnen und Soldaten aus den alten und neuen Bundesländern zusammen und verrichten gemeinsam ihren Dienst. Dies ist ein Musterbeispiel für den großen Beitrag, den die Bundeswehr für die innere Einheit Deutschlands geleistet hat und leistet.

Ihr Dienst ist in erster Linie ein Dienst für den Frieden. Im Rahmen des Verteidigungsauftages der Bundeswehr übernehmen unsere Kameradinnen und Kameraden konkrete Verantwortung für die Verteidigung unseres Landes, unserer Freiheit und unserer Demokratie.

Eine große öffentliche Anteilnahme bekundet sich nicht zuletzt durch die rege Teilnahme der Bevölkerung an öffentlichen Gelöbnissen sowie beim alljährlichen „Tag der offenen Tür“.
   
Chronik der Kaserne im Überblick:

 
1965   Erste Planungen zum Bau einer NVA-Kaserne in Bad Frankenhausen mit der Bezeichnung "Objekt 65"
1968 - 1972   Bau der Kaserne: Fertigstellung der Unterkünfte, Bekleidungskammer, Speisesaal mit Küchentrakt, Munitionslager, Ausbildungsanlagen mit Schießplatz,
1972 - 1974   Verlegung des MotSchtzRgt 16 von Leipzig nach Bad Frankenhausen; Bau des Technischen Bereiches und der Instandsetzungshallen
1974   Das heutige Betreuungsgebäude mit Kinosaal und Mehrzweckräumen wird als kulturelle Einrichtung errichtet
1975   Weitere Unterkunftsgebäude entstehen
Verlegung des AufklBtl 11 von Halle nach Bad Frankenhausen
1976   Die Kaserne erhält den Namen „Robert-Uhrig-Kaserne“
1982   Aufstellung des Bataillons für Chemische Abwehr 11
1990   Unterstellung der o.g. Truppenteile der NVA unter das Kommando der Bundeswehr am 3.10.1990
1991   Auflösung der NVA-Truppenteile, Aufstellung der Bundeswehrverbände PzGrenBtl 381, PzBtl 383 und der Inst 131; Staatsbauamt Erfurt und StoV Sondershausen erstellen umfangreiche Änderungspläne für die Kaserne zur Anpassung an die Infrastrukturvorgaben der Bundeswehr und Modernisierung der Unterkünfte
1993   „Kaserne 2000“, ein modernes Unterbringungskonzept, das nicht mehr von Stuben mit 8 Betten ausgeht, wird im Gebäude 58 fertig.
1994   Am 07. Juli wird die Kaserne in „Kyffhäuser-Kaserne“ umbenannt.
Erhebliche Verbesserungen werden durch grundlegende Renovierung im Bereich der Sanitären Anlagen erreicht
1994 - 1998   Weitere Renovierungen und Neubauten werden abgeschlossen, u.a. das Betreuungsgebäude, der Sportplatz mit Kleinspielfeldern, Unterkunftsgebäude, die Fahrzeugwaschanlage, das Werkstattgebäude, das Stabsgebäude und die moderne Sporthalle
1999   Neben der Kaserne wird das Dienstleistungszentrum der StoV eröffnet.
Das neue, hochmoderne Küchengebäude wird in einem feierlichen Akt, als letzte große Baumaßnahme der Kaserne eröffnet.
2000 - 2001   weiterer Ausbau der Grünanlagen
2002   Auflösung des Panzergrenadierbataillon 381

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 Link zu näheren Informationen der Kyffhäuser Kaserne Bad Frankenhausen
   
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