Lade die Bilder...

Das Panorama Museum

Ein Monumentalgemälde von Werner Tübke

Auf dem Schlachtberg oberhalb der Stadt wurde ein imposantes Gebäude für nur ein einziges und zugleich einzigartiges Gemälde errichtet: das Panorama Museum. Von 1983 bis 1987 arbeitete hier der Leipziger Maler Werner Tübke an einer „der Würde des Geschichtlichen und der Ereignisfülle entsprechenden, visuell überzeugenden und fesselnden Formgestalt“ (Zit. W. Tübke, Wiss. Zeitschrift der Karl-Marx-Univ., Gesellsch.-wiss. Reihe 35 (1986) H.5, S. 508). Das auf 1722 m² erschaffene Theatrum mundi zeigt vielfältigste Szenen der Frühbürgerlichen Revolution in Deutschland in der Mitte des 16. Jahrhunderts.


Führungen:
Von April bis Oktober beginnen zu jeder vollen Stunde von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Bildsaal öffentliche Führungen (ca. 40 Minuten) zum Monumentalbild von Werner Tübke. Ab 17.00 Uhr werden ausführliche Informationen mit Acoustiguides angeboten. In der Nebensaison von November bis März werden nur an Wochenenden und an Feiertagen zu jeder vollen Stunde öffentliche Führungen (ca. 40 Minuten) angeboten.

Sonstige Führungen:
Acoustiguide (elektronisch gespeicherte Führungen)
Gruppenführungen
Fremdsprachige Führungen

Parkplatz:
Der Parkplatz befindet sich ca. 500 m entfernt vom Museum. Für Behinderte ist die direkte Anfahrt zum Haus möglich. Bitte richten Sie sich nach der Ausschilderung “Parkplatz Behinderte”.

Weitere Informationen:
Aufgrund des historischen Ereignsises der letzten Entscheidungsschlacht des mitteldeutschen Bauernkrieges von 1525 am Schlachtberg wurde dieser Standort für den Bau des Panorama-Museums gewählt. Bereits 1975 wurde das Gebäude fertiggestellt, ein Jahr bevor das Ministerium für Kultur der DDR überhaupt den Auftrag zur Erstellung einer Gedenkstätte in Form eines Panoramas an Werner Tübke vergeben hatte. Diese Verspätung war die Folge einer politischen Diskussion über die verschiedenen möglichen darzustellenden Varianten. Man einigte sich auf die Illustration der frühbürgerlichen Revolution in Deutschland als Ganzes mit zentraler Hervorhebung des deutschen Bauernkrieges und des revolutionären Wirkens Thomas Münzers. Nach kulturwissenschaftlicher und geschichtlicher Ausarbeitung der Details wurde eine 1:10 Modellfassung erstellt, die heute in der Berliner Nationalgalerie ausgestellt ist. Die eindrucksvolle Realisierung dieses Modells auf 123 metern Länge und 14 metern Höhe in 360° im Panorama-Museum zu sehen. Daneben werden auch immer wieder Sonderausstellungen zu kunsthistorischen Themen angeboten.