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Kunst & Musik

Johann Georg Friedrich Bischoff

* 21.09.1780 in Ellrich † 07.09.1841 in Hildesheim

Nach seinem ersten Musikunterricht durch Johann Ludwig Willing am Nordhauser Gymnasium studierte Bischoff in Jena und Leipzig. Ab 1802 wirkte er selbst als Kantor und Musiklehrer in Frankenhausen. Mit 106 Instrumentalisten und Chorsängern führte er 1804 vor musikbegeistertem Publikum und unter musikalischer Leitung von Ludwig Spohr Haydns „Schöpfung“ und Beethovens erste Symphonie an der Unterkirche auf. Dies gilt als Vorläufer und erstes deutsches Musikfest überhaupt. Es folgten drei weitere Feste unter dem Motto „Kennenlernen im Musizieren“. 1816 wurde Bischoff als Lehrer nach Hildesheim berufen und organisierte von hier weitere Musikfeste.

Hermann Rübesamen

* 26.04.1892 in Frankenhausen † 07.07.1916 bei Caboiselle

Als Sohn eines Oberlehrers des Realprogymnasiums in Frankenhausen besuchte er nach Umzug das Gymnasium in Rudolstadt. Seine vom Großvater ausgelöste und geförderte Leidenschaft galt der Erstellung von Schachkompositionen – für gewöhnlich eine Schachstellung mit Zielsetzung und Lösung der Aufgabe – heute meist als Diagramm in Tageszeitungen zu sehen. Erste Aufgaben erstellte Rübesamen mit 15 Jahren. Bis zu seinem Studium der Physik, Chemie, Erdkunde, Propädeutik und Mathematik in Straßburg, Dresden und Halle konstruierte er 50 heute bekannte Kompositionen. 1915 promovierte er an der Universität Halle zum Doktor der Philosophie und fiel im selben Jahr in der Schlacht bei Caboisolle während des I. Weltkrieges.