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Gründung der Frankenhäuser Energiegenossenschaft

Frankenhäuser Energiegenossenschaft wurde gegründet und hat bereits zwei Projekte erfolgreich umgesetzt

Im August 2013 fand im Rathaus der Kurstadt Bad Frankenhausen die erste Informationsveranstaltung zur Gründung einer Energiegenossenschaft statt. Etwa 30 Bürgerinnen und Bürger waren anwesend und einige bekundeten bereits im Anschluss an die Versammlung ihr Interesse an einer Bürgerbeteiligungsgesellschaft.

Im September 2013 haben zur Gründungsveranstaltung der Bad Frankenhäuser Energiegenossenschaft  neunzehn Bürger spontan ihre Mitgliedschaft in der Energiegenossenschaft eG Bad Frankenhausen erklärt. Hierbei sind 51 Anteile gezeichnet worden. Somit war der Grundstein gelegt worden.

Bürger haben die Möglichkeit, sich ab einer Summe von 500,-€ einen Anteil an der Energiegenossenschaft zu beteiligen. Und es ist vorgesehen, dass jeder Bürger maximal 20 Anteile erwerben kann. In der Summe bedeutet dies 10.000,-€

Das erste Projekt, welches die Bürgergenossenschaft umsetzte, war eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Kyffhäuser-Therme in Bad Frankenhausen. Das Finanzvolumen für diese Anlage betrug ca. 55 T€ und wurde zu 20 Prozent vom Freistaat Thüringen gefördert, sodass ca. 45 T€ im Rahmen der Bürgerbeteiligung finanziert werden sollten.

Da sich durch weitere Veranstaltungen und Informationen über Presse und Amtsblatt nochmals zwölf  Bürgern bereit erklärt haben in der Energiegenossenschaft mitzuarbeiten, konnten wir im Jahr 2014 noch 77 zusätzliche Anteile zeichnen. Was uns ermöglichte das zweite Projekt umzusetzen. Das Dach der Kindereinrichtung Wippergärtchen mit einen Bauvolumen von ca. 52 T€. Beide  Projekte sind ab November  und Dezember 2014 betriebsbereit und erzeugen bei optimalen Bedingungen 60 KWp. Durch den Eigenverbrauch der beiden Abnehmer macht sich die Investition für die Anleger natürlich Attraktiv. Somit hat sich auch Bad Frankenhausen an dem Programm "1000 Dächer für Erneuerbare Energien" der Bundesregierung beteiligt. Weitere Projekte sind im Gespräch und könnten 2015/16 vielleicht umgesetzt werden.

 

Mit freundlichen Grüßen 

Matthias Strejc
Bürgermeister