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Das Stadtarchiv von Bad Frankenhausen

Aufarbeitung regionaler Heimatgeschichte

Nach einigen großen Rückschlägen u.a. durch den Bauernkrieg und den Stadtbrand 1833 wurden die Bestände seit Ende des 19. Jahrhunderts zu wissenschaftlichen Zwecken ausgewertet und veröffentlicht. Die aus kulturgeschichtlicher Sicht wertvollsten Stücke stammen aus der Blütezeit Frankenhausens als Salzstadt – so z.B. die Frankenhäuser Salzordnung von 1601. Der Gesamtbestand des Archivs umfasst heute mehr als 300 laufende Meter Schriftgut - die älteste Akte ist ein Band der Frankenhäuser Stadtrechnungen von 1413.

Das Stadtarchiv von Bad Frankenhausen

Aufarbeitung der Heimatgeschichte

Seitens der Archivare wurden im 20. Jahrhundert unterschiedliche Methoden der Archivierung angewendet. In den 60er Jahren orientierte man sich am heutigen Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden, seit den 70er und 80er Jahren nahmen die Stadtarchivare die Hilfe des jetzigen Thüringischen Hauptstaatsarchivs Weimar und des Thüringischen Staatsarchivs Rudolstadt in Anspruch. Aus diesen Zeiträumen stammen überwiegend auch die zurzeit zur Verfügung stehenden Findhilfsmittel. Im heutigen Bestand sind auch die Gemeindearchive der eingemeindeten Ortsteile Esperstedt, Seehausen und Udersleben integriert. Wertvolle Informationen über den Salzhandel in Frankenhausen liefern die weit mehr als 1.500 Akten und Schriftstücke aus der Zeit von 1451 bis 1943. Des Weiteren gehört eine historische Bibliothek zum Fundus, die Buchbestände von mehr als 6.000 Bänden aus der historischen Schulbibliothek, Zeitungen wie das „Wöchentliche Frankenhäuser Intelligenzblatt“, Zeitschriften und eine Sammlung von Reichstagsabschlüssen enthält.